Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe

Hervorgehoben

Herbstführung 2019:
„Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe“
– Bestattungskulturen im Wandel

– mit Geschichten über Sonsbeck’s Friedhöfe

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Eingang Evangelischer Friedhof

Der Verein für Denkmalpflege e.V. Sonsbeck lädt wieder ein zu der nun schon fast traditionellen Friedhofsführung über die Sonsbecker Friedhöfe. Wie in den Vorjahren wird Anita Orgassa die Geschichte der Friedhöfe, Geschichten über Bestattungen und die sich wandelnden Bestattungsrituale auf ihrem Rundgang erläutern. In diesem Jahr steht die Führung unter dem Titel „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe“ und nimmt hier den Buchtitel der Autoren Thorsten Berkel und Matthias Metzler auf, die ihr Buch mit dem Untertitel versehen haben: „der Friedhof – hier tobt das Leben.“ Treffpunkt zu der Führung ist am Sonntag, 3. November 2020 um 14:00 Uhr am Eingang der St. Gerebernuskapelle in Sonsbeck, Dassendaler Weg 12. Die Führung mit dem Rundgang dauert etwa 1 1/2 Stunden und ist kostenfrei.

Jüdischer Friedhof Xantener Straße

Jüdischer Friedhof Xantener Straße

 

Katholischer Friedhof

Katholischer Friedhof – Ehrenmal

 

Tag des Geotops 2019

Geologische Wanderung am Findlingsweg in Sonsbeck

Der GeoWanderweg Sonsbeck lässt das Sonsbecker Hügelland zum Erlebnis werden. Auf einer Länge von 1,5 km erläutern sechs Schautafeln sowie Bohrprofile und typische Gesteine die erdgeschichtliche Entwicklung der Landschaft. Die Wanderung führt vom Römerturm am Dasssendaler Weg zum Aussichtsturm auf dem Dürsberg. Auch wenn der Aussichtsturm derzeit leider nicht begehbar ist, hat man vom Dürsberg aus einen einmaligen Rundblick über weite Teile des Niederrheins. So kann man auch eine sehr schöne bogenförmige Struktur sehen, die den Endstand einer Gletscherzunge markiert. Die Wanderung führt über den im Jahre 2012 neu eröffneten Findlingsweg zum Ausgangspunkt zurück.

Inzwischen ist der GeoWanderweg Bestandteil und Endpunkt des neu geschaffenen Fernradwanderweges GeoRoute Lippe, der von Ahlen/Westfalen bis zur Mündung der Lippe in den Rhein und darüber hinaus über Xanten bis nach Sonsbeck führt.

Der Verein für Denkmalpflege e. V. Sonsbeck hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte Sonsbecks zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Ferner fördert er den Denkmalschutz und die Pflege von Naturdenkmälern. Die Idee des Findlingsweges ist es, dass der Wanderer, der auf dem GeoWanderweg einen Eindruck vom tieferen Untergrund und der Struktur der Moränenlandschaft um Sonsbeck herum bekommt, am Ende des Weges die dort zusammengestellten Findlinge vorfindet und damit einen abgerundeten Eindruck der Eiszeitlandschaft und der hier anzutreffenden Erscheinungen bekommt. Zugleich erhält der GeoWanderweg dadurch den Charakter eines Rundweges

Programm Kontakt:
Gemeinde Sonsbeck, Ludger van Bebber · Tel.: 02838 36111;

Bruno Gasthaus · Tel.: 02838 1008
Treffpunkt: Am Römerturm, Dassendaler Weg 14, 47665 Sonsbeck

Start: 14:00 Uhr, Dauer: ca. 2 Stunden, Kosten: Die Wanderung ist kostenfrei!
Festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind mitzubringen!

Erfolgreiche Postkartenausstellung 2019

Erfolgreiche Postkartenausstellung

Schon der erste Tag der Postkartenausstellung aus der Sammlung von Thomas und Christiane Grütters war sehr erfolgreich. Während des Mühlenfrühstücks des Sonsbecker Heimat- und Verkehrsvereins, am Christi Himmelfahrtstag, besuchten viele Interessierte die diesjährige  Ausstellung in der Gommanschen Mühle. Es gab Erstaunen darüber, dass es allein in Sonsbeck im Bereich der Hochstraße 11 gastronomische Betriebe gegeben hat, wenn man das Bauernhaus mitzählt, das ja als Flurbezeichnung Labbeck trägt und somit in Labbeck liegt, waren es sogar 12 Gaststätten. 

Thomas Grütters hatte bei der Vorbereitung einen schönen Sachverhalt erhalten, der besagte, dass der Sonsbecker Bürgermeister Kahl in einem Bericht an den Landrat beklagte, dass der es für ausreichend hielt, dass es bei 1.700 Bürgern in Sonsbeck 11 Gaststätten gab, wobei Sonsbeck doch 2.000 Einwohner zähle und da eine weiterer Ausschank nicht schädlich sei. Das war 1940. 

Heute gibt es in Sonsbeck von den alten Gaststätten und Kneipen nur noch eine, es sind  dann zwar Pizzerien und Döner – Betriebe dazu gekommen und zum Glück eine neue Gaststätte, aber das ist kein Vergleich zu der Zeit im 20. Jahrhundert. „Und Gaststätten waren ja nicht nur Orte, in denen man dem Alkohol frönte,“ so Heinz-Peter Kamps, Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege, „sondern vor allem auch Orte, an denen man mit seinen Mitbürgern kommunizierte. Denn die Wirte oder auch Wirtinnen waren In der Regel auch immer bestens informiert über das Geschehen am Ort.“ Und manche wichtige Entscheidung im Ort soll vorher an einer Theke besprochen oder gar entschieden worden sein, gehen Gerüchte. Auf jeden Fall war die Dorfkneipe eine Ort der Begegnung, den es so heute, kann man sagen, leider nicht mehr gibt.

Und diese Form der „Kneipenkultur“ kann am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 am Deutschen Mühlentag und dann am Tag des Brunnenmarktes, 16. Juni 2019 jeweils in der Zeit von 11:00 – 17:00 Uhr in der Gommanschen Mühle besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.